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Existenzgründung – die wichtigsten Fördermittel

Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein einfacher, noch dazu wenn man finanziell nicht auf Rücklagen zurückgreifen kann. Gerade wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen möchte, verfügt in der Regel nicht über ausreichende finanzielle Mittel. Doch ein Existenzgründer steht heutzutage nicht völlig alleine da; man kann sich bei der Finanzierung seiner Geschäftsidee vom Staat helfen lassen. Der Staat fördert die Aufnahme einer selbständigen Geschäftstätigkeit mit einer Vielzahl von Fördermitteln. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt:

  • Gründungszuschuss
  • Einstiegsgeld
  • Ergänzendes Arbeitslosengeld II

Die ehemalige Ich AG hat einen Nachfolger, den Gründungszuschuss. Die Bewilligung der Förderung durch den Gründungszuschuss ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, so zum Beispiel muss ein Restanspruch auf den Bezug von mindestens noch drei Monaten Arbeitslosengeld bestehen. Die gewünschte Aufnahme der selbständigen Geschäftstätigkeit muss mit einem Businessplan belegt werden. Dieser Businessplan muss vollständig und umfassend sein und wird zur Prüfung einer unabhängigen Beratungsstelle vorgelegt. Nach Bewilligung erhält man monatliche Zahlungen in Höhe des vorher bezogenen Arbeitslosengeldes I. Für die soziale Absicherung erhält man einen weiteren Betrag in Höhe von 300 Euro monatlich. Nach neun Monaten endet die Zahlung des eigentlichen Gründungszuschusses und die Entwicklung der selbstständigen Arbeit wird überprüft. Wenn mit dem neu gegründeten Unternehmen zwar genügend Einnahmen erzielt wurden aber dennoch weitere Hilfe benötigt wird, kann die Agentur für Arbeit für weitere sechs Monate den Zuschuss in Höhe von 300 Euro für die soziale Absicherung zahlen.

Auch Gründungswillige, die die Grundvoraussetzung für die Gewährung des Gründungszuschusses – den Restanspruch von 90 Tagen Bezug von Arbeitslosengeld I – nicht mehr erfüllen, und somit Bezieher von Arbeitslosengeld II sind oder bald sein werden, können staatliche Unterstützung über die Agentur für Arbeit bekommen. An dieser Stelle kann das Einstiegsgeld ins Spiel kommen. Im Fokus steht hier nicht so sehr die Aufnahme und Förderung der Selbständigkeit an sich sondern vielmehr, der Anreiz an den Empfänger von Arbeitslosengeld II, grundsätzlich wieder am Berufsleben teilzunehmen und nicht in den Langzeitbezug von staatlichen Leistungen abzurutschen. Das Einstiegsgeld ist eine Leistung, die zusätzlich zum Arbeitslosengeld II gezahlt wird.

Nur wenige selbstständige Unternehmen werfen von Anfang an genügend Gewinn zur vollständigen Deckung der Lebenshaltungskosten des Unternehmers ab. Die Höhe des ergänzenden Arbeitslosengeldes II berechnet sich aus der Summe von Wohn- und Nebenkosten sowie den persönlichen Freibeträgen pro Familienmitglied für Dinge des täglichen Bedarfes, wie Lebensmittel, Kleidung, etc. Für Selbständige gibt es eine Einkommensgrenze, die für den Bezug von Arbeitslosengeld II nicht überschritten werden kann. Als Beispiel liegt in Westdeutschland die Grenze bei 950 Euro für Alleinstehende, in den neuen Bundesländern bei 1.600 Euro für eine Familie mit einem Kind. Wer über ausreichendes Vermögen verfügt, z. B. eine Erbschaft auf der Bank liegen hat, ist vom Bezug von ergänzendem Arbeitslosengeld II ausgeschlossen und auch alle sonstigen Einnahmen fließen in die Berechnung mit ein. Wer in einer Lebensgemeinschaft mit einem Partner zusammenlebt, der über ausreichende Einkünfte für beide verfügt, bekommt für gewöhnlich kein ergänzendes Arbeitslosengeld II.

Das waren die wichtigsten Fördermittel für die Sicherstellung der Lebenshaltungskosten bei Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus, es kann natürlich auch sein, dass einem für die Gründung eines selbstständigen Unternehmens noch die eine oder andere berufliche Qualifikation fehlt. Auch berufliche Weiterbildungsmaßnahmen können von der Agentur für Arbeit gefördert werden. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Fördermittel zur beruflichen Weiterqualifikation für angehende Unternehmer kennen:

  • Gründercoaching
  • Meister-BAföG
  • Gründerstipendien für Studenten
  • Bildungsscheck
  • Hilfen bei Krediten

Zu fachlichen Beratung und Unterstützung im täglichen Geschäftsablauf können sich selbständige Unternehmer von einem professionellen Berater helfen lassen. Das gilt auch für schon bestehende Unternehmen und zwar für bis zu fünf Jahre nach Gründung des Unternehmens. Je nach Wohnort können 50 Prozent bis 75 Prozent der Kosten übernommen werden. Die Höchstgrenze liegt bei 6.000 Euro bei einer maximalen Förderung des Beratungshonorars von 800 Euro pro Tag. Der Antrag wird nicht bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt, zuständig ist hier die Industrie-und Handelskammer am Wohnort bzw. die Handwerkskammer oder eine andere Wirtschaftsförderungseinrichtung. Genauer erkundigen können Sie sich bei der KFW-Mittelstandsbank.

Als Unternehmensgründer profitieren Sie besonders in den Handwerksberufen von einem Meistertitel und auch in vielen anderen Berufen ist es sinnvoll, fachlich aktuell zu sein und an entsprechenden Weiterbildungen teilzunehmen. Wenn es für Sie Sinn macht, vor der Unternehmensgründung den Meistertitel zu erwerben, kann auch dies staatlich gefördert werden. Die monatliche Zahlung für Ihren Lebensunterhalt wird zu einem Teil als Zuschuss geleistet, das heißt, sie brauchen ihn nicht zurückzuzahlen. Der andere Teil wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt. Nehmen Sie an einem Lehrgang in Vollzeit teil, zahlt der Staat ein bis zu 614 Euro, aufgeteilt auf 230 Euro Zuschuss und 384 Euro zinsgünstiges Darlehen. Für Verheiratete wird ein Betrag von 829 Euro gezahlt. Kinder werden mit einem Betrag von 179 Euro berücksichtigt. Der Darlehnsanteil des Meister-Bafögs bleibt in der Regel sechs Jahre frei von Zinsen und Tilgung. Nach sechs Jahren wird das Meister-Bafög in Raten in Höhe von 128 Euro zurückbezahlt, vorausgesetzt, Sie sind zahlungsfähig. Nach zehn Jahren sollt das Meister-Bafög zurückbezahlt sein.

Gerade frisch von der Uni mit dem Abschlusszeugnis in der Hand, verfügt man in der Regel nicht über genügend finanzielle Mittel zur Existenzgründung doch auch Hochschulabsolventen können bei der Unternehmensgründung finanziell unterstützt werden. Hier werden allerdings bestimmte Zielgruppen mitunter regional begrenzt gefördert, z. B. wenn das Land oder der Bund bzw. das Bundeswirtschaftsministerium ein besonderes Interesse an Gründung von Unternehmen in einem bestimmten Technologiebereich hat. Möglich sind Zahlungen beispielhaft von 1.000 bis 1.200 Euro monatlich an den Existenzgründer.

Eine weitere Möglichkeit, seinen Weiterbildungswunsch vor oder während der Existenzgründung zu verwirklichen und sich dabei finanziell unterstützen zu lassen ist der Bildungsscheck. Erhalten können ihn Unternehmensgründer, deren Gründung noch nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Die Agentur für Arbeit übernimmt dabei 50 Prozent der Lehrgangskosten, hier gilt ein Höchstbetrag von 500 Euro.

Neben den vorgestellten Förderungsmöglichkeiten gibt es auch Hilfen bei der Kreditaufnahme: www.kreditzentrale.at

Eine große Hürde bei der Unternehmensgründung ist sicherlich die Aufnahme eines ausreichenden Kredites. Die wenigsten verfügen über ausreichende Sicherheiten oder entsprechende Bürgschaften. Unterstützung kann hier von dem Programm KfW-StartGeld für Unternehmer mit unter drei Jahren in der Selbstständigkeit kommen. Mit diesem Programm wird die kreditgewährende Bank des jungen Unternehmers bis zu 80 Prozent von der Kredithaftung freigestellt. Es gibt auch einige Bürgschaftsbanken, diese bieten das Programm: Bürgschaft ohne Bank, kurz „BoB“ an. Als Gründungswilliger wenden Sie sich zwecks Beantragung direkt an die Bürgschaftsbank, die Ihren Businessplan genauestens überprüft. Hält der Businessplan, was sich der gründende Unternehmer davon verspricht, ist eine Kreditbürgschaft zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der Kredithöhe möglich.

Wie Sie feststellen, gibt es einige Möglichkeiten, sich bei der Finanzierung seiner Geschäftsidee und der Unternehmensgründung helfen zu lassen. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich mangelnder finanzieller Sicherheit davon abbringen, ihr Wunschunternehmen zu verwirklichen. Prüfen Sie die Möglichkeiten. Viel Erfolg!

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Glücklich ohne Arbeit – geht das?

Die meisten Berufstätigen sehen in ihrer Arbeit nichts anderes als ein notwendiges Übel. Sie sind auf ihren Job angewiesen, um auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Hierbei fällt auf: Je älter die Menschen, desto größer der Frust. Junge Menschen sind noch eher dazu bereit, arbeiten zu gehen, selbst wenn ihnen der Job keine Freude bereitet.

Angesichts dieser Situation stellt sich die Frage, was die Menschen machen würden, müssten sie nicht arbeiten. Man könnte meinen, sie seien dann glücklich – das Leben wäre dann so viel unbeschwerter. Allerdings ist dies nur eine Vermutung, die viele Berufstätige haben. Die Realität sieht nämlich anders aus. Beobachtungen zeigen, dass sich Menschen, die keiner Beschäftigungen nachgehen können, unwohl fühlen. Gemeint sind in diesem Fall Personen, die trotz fehlendem Job ein gutes Einkommen haben. Solche Fälle gibt es, weil sie Betroffenen zum Beispiel einen Unfall hatten und fortan eine Rente beziehen.

Erkundigt man sich nach ihrer Zufriedenheit, so hält sich diese meist in Grenzen. Die Anfangszeit mag durchaus spannend sein, doch häufig verspüren sie nach einer Weile den Wunsch, wieder einer Tätigkeit nachzugehen. Allerdings sind dann Tätigkeiten gefragt, die ihnen große Freude bereiten. Nicht zu arbeiten, wird häufig als große Qual empfunden. Denn gerne würden sich die Menschen beweisen, doch ihnen fehlt die Chance.

Allerdings muss sich niemand mit seiner Situation abfinden. Fast immer findet sich eine Möglichkeit, den eigenen Interessen nachzugehen und damit auch noch Geld zu verdienen. Vor allem das Internet hat hier einen großen Beitrag geleistet. Heute ist es möglich, über das Web nachhaltige Einkommensströme zu generieren. Die Wege und Möglichkeiten könnten dabei nicht verschiedener sein. Auf der einen Seite gibt es Personen, die zum Beispiel eigene Webseiten erstellen und auf diesem Weg Dienstleistungen anbieten. Andere sind wiederum auf Video-Plattformen aktiv und vermarkten sich dort.

Natürlich ist es ebenso möglich, außerhalb des Internets Geld zu verdienen. Schon so mancher Rentenempfänger war so gelangweilt, dass er seinen Traum verwirklichte und eine Selbständigkeit begann. Oft stehen dann Tätigkeiten im Mittelpunkt, die sehr stark mit persönlichen Leidenschaften verbunden sind. Die einen bieten beispielsweise Führungen in der Natur an, andere bilden wiederum Hunde aus. Das Spektrum an Tätigkeiten ist beeindruckend bereit gefächert.

Es fällt auf, dass diese Menschen meist sehr glücklich sind. Manchmal bereuen sie es sogar, diesen Weg nicht schon früher eingeschlagen zu haben. Überraschend ist dies nicht, immerhin haben sie eine Möglichkeit gefunden, um sich genau dem zu widmen, das ihnen eine besonders große Freude bereitet – und so dann auch noch Geld zu verdienen, ist umso schöner.

Allerdings besteht auch immer das Risiko, sich eine Last aufzubürden. Hiervon sind vor allem Selbständige betroffen. Häufig fangen sie ganz klein an und tragen somit nur wenig Verantwortung. Doch je mehr sie ihr Geschäft ausbauen, desto größer wird der Druck. Zumal es passieren kann, dass das Geschäft ohne sie nicht läuft – dann sitzen sie im Hamsterrad, das sie selbst geschaffen haben. Umso wichtiger ist es daher, sich im Vorfeld genau zu überlegen, was man wirklich tun bzw. wie man seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte.

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Die 10 Besten Möglichkeiten um von zu Hause aus Geld zu verdienen

Ganz viele Menschen würden gerne von zu Hause aus Geld verdienen, am liebsten am Computer. Möglichkeiten gibt es viele, die besten zehn werden nachfolgend vorgestellt. Die meisten sind sogar bestens geeignet, um sie nebenberuflich auszuüben.

Produkte online verkaufen

Dank Amazon und Ebay war es nie so leicht, Dinge über das Internet zu verkaufen. Viele beginnen damit, zunächst nicht mehr benötigten Hausrat in Geld zu verwandeln. Wer dauerhaft verdienen möchte, muss sich für eine Produktgruppe entscheiden und sich anschließend auf die Suche nach guten Lieferanten begeben.

Webdesigns anbieten

Gute Webdesigner sind immer gefragt. Zumal es inzwischen Plattformen gibt, auf denen Webprojekte ausgeschrieben werden. Somit gestaltet es sich relativ leicht, an Aufträge zu gelangen. Über die Verdiensthöhe entscheidet die Kompetenz: Je besser die Fähigkeiten, desto höher der Stundensatz.

Übersetzungen anfertigen

Wer eine Fremdsprache gut beherrscht, kann als Übersetzer arbeiten. Hier ist es so, dass vor allem eine eigene Website dabei hilft, an Aufträge zu gelangen. Zudem gibt es Foren, in denen besonders Verlage nach Übersetzern suchen.

Produktbeschreibungen verfassen

Es gibt unzählige Online-Shops – und die meisten davon befinden sich auf der Suche nach externen Mitarbeitern, die Produktbeschreibungen und ähnliche Texte erstellen. Wer texten kann, sollte diese Möglichkeit prüfen.

Als virtueller Sekretär arbeiten

Virtuelle Sekretäre arbeiten von zu Hause aus, indem sie Anrufe ihrer Auftraggeber entgegennehmen und E-Mails beantworten. Kunden werden mit Hilfe spezialisierter Agenturen gewonnen. Sie Stundensätze sind nicht ganz so gut, aber dafür ist solch ein Nebenjob relativ leicht zu finden.

E-Book schreiben und vermarkten

Die Vermarktung eigener E-Books ist kein Kinderspiel. Aber wer ein gutes Thema trifft und sich vermarkten kann, hat wiederum die Chance, viel Geld zu verdienen. Da sich E-Reader im Kommen befinden, ist die Nachfrage nach E-Books seit Jahren am Steigen.

Youtube Star werden

Wer träumt nicht davon, mit eigenen Youtube Videos berühmt zu werden? Toll ist, dass sich der Einstieg so einfach gestaltet. Dort Geld zu verdienen, ist auch nicht schwierig – die Werbevermarktung kann direkt über Youtube erfolgen. Die große Kunst besteht darin, ein passendes Thema zu finden und damit viele Zuschauer zu fesseln.

Eigene Website vermarkten

Mit der eigenen Website lässt sich ebenfalls gutes Geld verdienen. Die Verdienstmöglichkeiten schwanken je nach Besucherzahlen, Thema und Vermarktung ganz enorm. Solch ein Projekt erfordert eine gewisse Vorlaufzeit, aber dafür ist es sogar möglich, innerhalb eines gewissen Rahmens ein passives Einkommen aufzubauen.

Stockfotos produzieren

Talent an der Kamera lässt sich in bare Münze wandeln. Anbieter wie Fotolia oder iStockphoto nehmen die Bilder unentgeltlich in ihre Datenbanken auf. Kommt es zu einem Verkauf, fließt eine Provision. Entscheidend ist es, hier die richtigen Themenfelder zu finden und gleichzeitig den Geschmack der Bildkäufer zu treffen.